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Wie findet man einen guten Allgemein-Arzt?

Nichts ist im Leben einer Familie wichtiger, als einen guten Hausarzt zu finden. Er überwacht den allgemeinen Gesundheitszustand, führt grundlegende Untersuchungen durch, übernimmt die Medikation bei chronischen Erkrankungen und überweist gegebenenfalls zur Weiterbehandlung an andere Fachärzte. Der Allgemeinmediziner übernimmt oft auch die Nachsorge nach einer Operation oder Rehabilitationsbehandlung. Er kennt seine Patienten durch langjährige und regelmäßige Begegnungen.

Die Anworten zu Ärzten erhält man leider nicht von der Ärtzekammer oder anderen Oraganisationen. Was ein guter Allgemeinarzt ist, lässt sich sehr individuell interpretieren. Jeder Patient hat davon andere Vorstellungen.

Im Regelfall möchte man, dass die Praxis des Allgemeinarztes in der Nähe des Stadtviertels liegt, in dem man lebt. Dies hat Vorteile, aber auch Nachteile. Der meist gewünschte Vorzug liegt in der schnellen Erreichbarkeit. Diese ist besonders für Familien mit Kindern wichtig. Für kinderlose Paare und Einzelpersonen kann ein Allgemeinmediziner in der Nähe des Arbeitsplatzes sinnvoller sein. So spart man lange Anfahrtswege und kann Termine vor, nach oder während der Arbeitszeit wahrnehmen. Häufig befragt man Kollegen, welcher Arzt in der Nähe der Beste ist. Interessant ist aber auch die Frage, welche Qualifikationen ein Allgemeinmediziner hat oder ob es sich um eine Gemeinschaftspraxis handelt. Es kann einen Vorteil darstellen, eine Gemeinschaftspraxis aufzusuchen. Die Ärzte können unterschiedliche Qualifikationen haben und auch in der Ferienzeit ist jemand anwesend. So spart man den Weg in eine Vertretungspraxis, in der man nicht bekannt ist. Vielfach wird gewünscht, dass ein Mediziner ganzheitlich arbeitet oder Naturheilkunde anbietet. Dies ist aus dem Praxisschild nicht immer ersichtlich. Hilfreich können Anzeigen in den Gelben Seiten sein. Es gibt außerdem Fachverbände ganzheitlich arbeitender Mediziner, bei denen man sich erkundigen kann. Wochenmagazine veröffentlichen hin und wieder Testergebnisse, in denen die hundert besten Mediziner eines Fachgebietes ermittelt werden. Solche Tests sollte man aufbewahren. Sie nennen Kriterien, nach denen die Beurteilung erfolgte.

Ein wichtiges Kriterium für die Suche nach einem guten Allgemeinarzt ist die Wartezeit, die man in akuten Fällen in Kauf nehmen muss. Wo man als Notfall nicht dazwischen geschoben oder sich mit seinen Beschwerden nicht ernst genommen fühlt, ist man nicht gut aufgehoben. Die Empfehlung von Bekannten, Nachbarn und Freunden kann einem möglicherweise zu einem besseren Arzt verhelfen.   Am besten stellen Sie einen Kriterienkatalog Ihrer wichtigsten Wünsche auf und befragen mehrere Praxen danach. Ob am Ende die Chemie zwischen Arzt und Patient stimmt, entscheidet sich aber erst nach mehreren Arztbesuchen. Der eine ist ein schweigsamer, aber brillanter Diagnostiker, der andere menschlich einfühlsam, aber unerfahren.

Wo findet man im Internet gute Infoseiten zum Thema Gesundheit?

Die Gesundheit ist ein ständiges Sorgenkind des Menschen. Immer wieder wird man krank und fängt sich mal eine Erkältung, mal auch einen unangenehmen Virus ein und braucht ärztliche Hilfe. Viele Menschen hoffen auch insgeheim, dass sie nicht ernsthaft erkrankt sind und womöglich die kommende Zeit im Krankenhaus verbringen müssen. Um mehr über gesundheitliche Themen zu erfahren, wird immer wieder gern das Internet genutzt: Dort kann man sich allgemein informieren und auch individuelle Fragen loswerden.

Kopfschmerzen

Kopfschmerzen

Infoseiten finden
Um sich zunächst einmal grundsätzlich über Gesundheitzu informieren, setzt man am besten die Suchmaschine ein und gibt dort den Suchbegriff ein, für den man sich interessiert. Ideale Informationsseiten sind etwa Wikipedia oder andere Lexika, die auch gesundheitliche Themen aufgreifen und verständlich erklären. Auf der Suche nach Krankheiten sollte man beachten, dass man auch auf sehr wissenschaftliche Artikel stoßen kann, die teils schon in diesen Lexika auftauchen. Wenn man sich etwas besser auskennt oder aktuelle Forschungsergebnisse sucht, kann man sich direkt an die Seiten der medizinischen Fakultäten deutscher Hochschulen wenden und dort suchen. Hochschulen veröffentlichen dort Zusammenfassungen und auch ausführliche Berichte über ihre forschende Tätigkeit und allgemeine Gesundheitsthemen. Sie sind allerdings recht anspruchsvoll, da sie wissenschaftlichen Ansprüchen genügen müssen – deswegen kann es etwas dauern, bis man durchblickt.

Fragen finden
Manchmal will man sich gar nicht informieren, sondern will eine persönliche, individuelle Frage zum Thema Gesundheit loswerden. Es kann dabei um ein Symptom gehen, das man sich nicht erklären kann, um Fragen zu Erkrankungen, die man nicht verstanden hat, oder auch um einfachste Themen wie die Frage, wie sich die beste Körperpflege gestalten sollte. Stellen kann man seine Fragen beispielsweise auf gesundheitsfrage.net. Dort bekommt man innerhalb kurzer Zeit von Nutzern eine Antwort, die sich auskennen und die Frage klären können. Ideal ist gesundheitsfrage.net für die kleineren Fragen im Leben, für die man nicht zwingend einen Arzt braucht. Es wird beispielsweise von Menschen genutzt, die ihr Leben allgemein gesünder gestalten möchten und dabei Hilfe benötigen, oder auch von Schülern und Studenten, die sich einen Sachverhalt schnell und verständlich von Personen erklären lassen wollen, den sie nicht verstanden haben. gesundheitsfrage.net richtet sich an jedes Frageniveau und kann sowohl für einfache als auch sehr komplexe Fragen genutzt werden. Der Vorteil der Seite besteht darin, dass man sehr individuelle Antworten bekommt und sie nicht erst umständlich aus informativen Seiten heraussuchen muss. Vor allem, wenn es schnell gehen muss, ist das interessant und angenehm. Falls sie weitere Tipps gegen Kopfschmerzen brauchen können wir ihnen auch dazu auf Anfrage noch Infos liefern.

Ayurveda die Gesundheitslehre

Ayurveda leitet sich aus dem Sanskrit ab, von “der Veda (Wissen) von der (Verlängerung der) Lebensdauer”. Außerdem handelt es sich um eine Sammlung von Lehrbüchern der altindischen Medizin. Drei große Sammelwerke (Samhitas) der sagenhaften altindischen Ärzte Carake und Sushruta aus dem 6.-5. Jh. v. Chr. sowie Vagbhata aus dem 7. Jh. n. Chr. sind mit teilweise später vorgenommenen Veränderungen erhalten; zwischen dem 12. und 16. Jh. wurden weitere Schriften (die “kleinen Drei”) verfasst.

Bei ärztlicher Anwendung auf der Grundlage des Ayurveda steht neben der Behandlung von Krankheiten die Förderung der Gesundheit im Zusammenspiel körperlicher, geistiger und spiritueller Kräfte im Vordergrund. Ernährung mit leich verdaulichen, beruhigenden Speisen aus frischen regionalen und saisonalen Lebensmitteln nimmt bei der ayurvedischen Gesundheitsförderung einen hohen Stellenwert ein. Dabeben soll die Lebensweise den Jahreszeiten angepasst aus bestimmten täglichen Routinen mit frühem Aufstehen, Körperpflege, Meditation und Körpermassage bestehen. Krankheiten entstehen nach Auffassung des Ayurvedas meist durch eine Verringerung des “großen Verdauungsfeuers” mit schlechter Verdauung und Ausscheidung; aber auch direkt könnten die Körpergewebe geschädigt werden. Zur Behandlung werden metallische, mineralische, tierische und vor allem pflanzliche Arzneien mit ausgleichender, reinigender oder stärkender Wirkung angewendet. Gegebenenfalls kommen chirurgische Techniken, Fasten, Körperübungen, ausleitende Verfahren und Ölanwendungen zum Einsatz.

Ayurvedische Ernährungslehre: auf über 4000 Jahre alten Traditionen beruhende, nach einer Sammlung von Lehrbüchern der altindischen Medizin (“Ayurveda”) benannte Ernährungslehre. Demnach sollen drei Lebensenergien (Doshas) die psychischen und physischen Abläufe im Körper bestimmen und jeder Mensch soll eine individuelle Kombination der drei Doshas Vata, Pitta und Kapha besitzen. Jedes Dosha soll sich aus zwei der fünf Grundbausteine des Lebens zusammensetzen: Vata aus Äther (Raum) und Luft, Pitta aus Feuer und Wasser, Kapha aus Wasser und Erde. Bleiben die Energien in ihrer ursprünglichen Verteilung erhalten, bedeutet dies nach der ayurvedischen Ernährungslehre Gesundheit. Wird die Verteilung gestört, führe dies zu Unwohlsein und später zu Krankheit. Die Ernährung soll zur Aufrechterhaltung der ursprünglichen Dosha-Verteilung beitragen. Sie wird nach dem Geschmack der Speisen und deren physikalischen Eigenschaften ausgewählt. Menschen, bei denen Vata in der Konstitution überwiegt, sind nach der ayurvedischen Ernährungslehre schlank und beweglich und neigen zu trockener Haut und Falten, frieren ständig, obwohl sie immer in Bewegung sind und eine gewisse Unruhe sie kennzeichnet. Solche Menschen neigen zu Verdauungsstörungen und sollten – so empfehlen die Anhänger dieser Ernährungslehre – leicht verdauliche, ölige und warme Speisen wählen, die salzig, sauer oder süß schmecken. Menschen, bei denen Pitta das stärkste Dosha ist, sollen einen athletischen Körperbau haben, geistig aktiv sein. Weitere Informationen zum Thema Ayurveda finden sie unter www.ayurveda-akademie.org.

Gesunde Ernährung

Immer mehr Menschen achten heute auf eine gesunde Ernährung, ernähren sich von Bio-Kost und leben bewusst. Für eine gesunde Ernährung sollte man auf Folgendes achten. Getreideprodukte aus Vollkorn sind zu bevorzugen, das heißt Produkte aus nur teilweise ausgemahlenen Mehlen, sollte man nur selten verwenden. Verzehren Sie reichlich Gemüse und Obst, einen Großteil davon als unerhitzte Frischkost. Vergessen Sie nicht, ab und zu auch Kartoffeln und Hülsenfrüchte zu essen. Schränken Sie die Gesamtfettaufnahme ein und verwenden Sie möglichst Olivenöl oder Öle, die zum Beispiel kaltgepresst, nicht raffiniert sind, Butter oder Pflanzenmargarinen mit einen hohen Anteil an Kaltpressöl. Essen Sie Fleisch, Fisch und Eier eher gelegentlich und nicht zu häufig, sprich jeden Tag. An Getränken sind ungechlortes Trinkwasser, Quellwasser, stilles Mineralwasser ohne Sprudel oder ungesüßter Kräuter- und Früchtetee zum Durstlöschen am besten bzw. idealsten. Gewürze und Kräuter können zur Geschmacksverfeinerung reichlich eingesetzt werden. Salz dagegen sparsam verwenden, am besten jodiertes Salz. Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse. Süßstoffe, Süßigkeiten und isolierte Zucker meiden Sie weitesgehend. Verwenden Sie außerdem möglichst ausschließlich Erzeugnisse aus anerkannt ökologischer Landwirtschaft. Lebensmittel aus Ihrer Region und entsprechend der Saison sind zu bevorzugen.

Übrigens: Die Lebenserhaltung ist der physiologische Grund, weshalb Nahrung aufgenommen wird; dies wird durch Hunger und Sättigung reguliert. Es ist empfehlenswert, nur zu essen, wenn Hunger vorhanden ist, damit die Hunger- und Sättigungsregulation nicht gestört wird und möglicherweise Übergewicht entsteht.
Die Empfehlung, nicht zu heiß und nicht zu kalt zu essen und zu trinken, wirkt zunächst selbstverständlich. Trotzdem gibt es auch hier Verhaltensmöglichkeiten, die sich in Problemen der Bekömmlichkeit äußern können, zum Beispiel das Trinken eiskalter Getränke. Die Zufuhr sehr heißer Speisen und Getränke verursacht eine Schädigung der Speiseröhrenschleimhaut, durch die ein vermehrtes Wachstum der Schleimhaut ausgelöst werden kann.
Sich Zeit zum Essen zu nehmen und gründlich zu kauen, ist eine weitere Empfehlung für das Essverhalten. Die Ruhe und Muße beim Essen hat Vorteile für Psyche und Wohlbefinden mit wiederum positiven Folgewirkungen auf den Stoffwechsel. Wird die Regel des gründlichen Kauens beherzigt, ergeben sich Vorteile für Zähne, Zahnfleisch, Mundmikroflora, Verdauungsorgane und Stoffwechsel. Insgesamt wird empfohlen, einfach und mäßig zu essen. Es ist nicht erforderlich, aufwendige Mahlzeiten zusammenzustellen – auch mit einfachen, aber ausgewählten Zutaten lässt sich das Essen genussvoll und abwechslungsreich gestalten.

Sport ist wichtig um gesund zu bleiben

Die Anatomie und die Physiologie des Menschen ist optimal für körperliche Betätigung und Belastung geeignet. Die Bwegung kommt jedoch häufig zu kurz, sodass sich Beschwerden einstellen, die entweder die Psyche oder die Physis oder beide Bereiche betreffen. Im Zusammenhang mit medizinischen Forschungen und auf der Basis von langjährigen Erfahrungswerten ist erwiesen, dass sportliche Betätigung hervorragend eignet ist, um gesund zu bleiben, den Organismus fit und vital zu erhalten.

Sport ist günstig für die Gesundheit, denn mit Sport trainiert nicht nur den Körper, sondern Sport ist eine hilfreiche Therapie bei vielen Erkrankungs- und Beschwerdebildern. Bei sportlichen Aktivitäten kommt es zu einer Steigerung der Stoffwechselaktivitäten, da die Fett- und Kohlenhydratverbrennung durch eine gesteigerte Muskeltätigkeit und Ausdauer angeregt wird. Aus diesem Grund sind Menschen, die regelmäßig Sport treiben, kaum übergewichtig sind und leiden weniger an Verspannungen und Osteoporose. Durch kontinuierliche sportliche Betätigung lässt sich das Körpergewicht deutlich reduzieren. Dies führt dazu, dass sportliche Menschen schlanker sind. Dies ist die Basis dafür, dass Beschwerden durch übermäßiges Körpergewicht vermieden werden können. Sportliche Menschen sind beweglicher, ausgeglichener, besitzen mehr Ausdauer und können auf Grund dessen die alltäglichen Verrichtungen viel leichter umsetzen. Schmerzhafte Beschwerden in den Knien, Kurzatmigkeit und Bluthochdruck werden bei sportlich aktiven Menschen kaum beobachtet.
Mit Sport lassen sich zahlreiche psychische Beeinträchtigungen wie beispielweise Depressionen zusätzlich therapieren. Bei ausdauernder und intensiver sportlicher Bewegung werden sogenannte Glückshormone im Gehirn ausgeschüttet. Diese erzeugen ein entspanntes Gefühl und sind verantwortlich dafür, dass Stress und Aggressionen gut abgebaut werden können. Aus diesem Grund bezeichnen Menschen, die sich in ihrer Lieblingssportart betätigen, die Bewegung als entspannungsfördernd und erholsam.
Um gesund zu bleiben ist es wichtig, dass sich Menschen einen Ausgleich zum alltäglichen Stress und den teilweise sehr hohen und belastenden Anforderungen suchen. Sport ist ausgezeichnet geeignet, denn auf natürliche Art und Weise wirkt Sport wie eine Therapie. Sport steigert das Selbstvertrauen, führt zu mehr innerer Zufriedenheit und Harmonie. Sport wirkt gegen Einschlafschwierigkeiten entgegen, verbessert das Aussehen durch die gesteigerte Durchblutung der Haut, macht Appetit und bringt Menschen einander näher. Oft lernen Menschen beim Sport wieder ein neues Gemeinschaftsgefühl kennen.
Nicht nur mit gesunder Ernährung, sondern auch mit kontinuierlicher sportlicher Aktivität ist es möglich, den sogenannten Zivilisationskrankheiten prophylaktisch entgegenzuwirken. Sport erhöht die Konzentrationsfähigkeit, fördert den Ehrgeiz und hält sowohl geistig als auch körperlich fit.
In der Praxis zeigt sich immer öfter, dass Menschen, die unter einer Erkrankung leiden, sich wesentlich besser fühlen und ihre Beschwerden lindern können, wenn sie Sport treiben. Dies gilt insbesondere für Probleme des Halte- und Bewegungsappartes sowie im Zusammenhang mit Herz-Kreislaufbeschwerden.

Wie halte ich mich gesund?

Gesundheit ist das Wichtigste, was wir Menschen im Leben haben. Nur wer gesund ist und sich fit hält, fühlt sich auf Dauer wohl, bleibt leistungsfähig und kann den Ansprüchen des Alltags gerecht werden.

Wie kann man sich seine Gesundheit und Fitness erhalten oder dafür sorgen, dass man sich gesünder und fitter fühlt?

Regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung und innere Ausgeglichenheit sind die Grundpfeiler, um möglichst lange gesund und fit zu bleiben oder es zu werden. Durch Bewegung wird das Herz-Kreislauf-System gestärkt und für eine starke Muskulatur gesorgt. Eine gesunde Ernährung ist wichtig, damit unser Körper mit den lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt wird. Eine dauerhafte Unterversorgung mit bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen kann schwere Mangelerscheinungen nach sich ziehen.

Was kann man konkret tun, um gesund und fit zu bleiben?

Wer sich gesund ernähren möchte, isst viel Vollkornprodukte, viel frisches Gemüse und Obst, Eiweiß in Form von Milchprodukten wie Joghurt, Käse oder Quark, gesunde Fette in Form von kaltgepressten Pflanzenölen, frischen Fisch sowie ab und zu mageres Fleisch. Natürlich wird man nicht gleich krank, wenn man mal Fast Food oder Süßigkeiten gegessen hat, man sollte aber darauf achten, dies nicht zu oft zu tun und dem Körper täglich genügend gesunde Nährstoffe zuzufügen. Wichtig ist aber nicht nur das Essen, sondern auch das Trinken. Wer viel Kaffee oder Limonaden trinkt, sollte auf Kräuter- und Früchtetees sowie Mineralwasser umsteigen. 1,5 bis zwei Liter Flüssigkeitszufuhr benötigt der Körper täglich.

Bewegung ist wichtig. Man kann sie auch in den Alltag integrieren, ohne gleich Spitzensportler zu werden. Die Treppe sollte dem Aufzug vorgezogen werden, die Mittagspause kann man für einen regelmäßigen Spaziergang nutzen und selbst im Büro kann man unauffällig einige gymnastische Übungen machen. Wer bisher keinen Sport gemacht hat, kann mit Spaziergängen wieder anfangen, sich regelmäßig zu bewegen. Es gibt so viele unterschiedliche Sportarten, dass eigentlich für jeden etwas dabei sein sollte. Dem einen macht vielleicht das Walken Spaß, der nächste liebt das Tanzen, Schwimmen, Klettern oder Fahrradfahren. Wichtig ist die Freude an der Bewegung, damit man auch dabei bleibt.

Innere Ausgeglichenheit ist ein Punkt, der ebenfalls wichtig ist. Wer auf Dauer unzufrieden ist oder Probleme mit sich herumschleppt, kann dadurch auch körperlich krank werden. Um wieder zu innerer Ausgeglichenheit zurückzufinden, müssen Probleme gelöst werden. Gegen negativen Dauerstress können meditative Übungen, fernöstliche Entspannungstechniken wie Tai Chi oder Qi Gong oder autogenes Training helfen. Diese Übungen sind aber lediglich zur Entspannung gedacht, sie lösen keine seelischen Probleme. Wer unter länger andauernden seelischen Problemen leidet, sollte sich einer professionellen Therapie unterziehen, um sein inneres Gleichgewicht wiederzufinden.

Gesunde Ernährung

Dass wir immer älter werden, ist an sich eine schöne Sache. Aber richtig Spaß macht es nur, wenn Sie dabei auch fit und gesund sind. Wichtige Säulen dafür sind Sport und Ernährung. Natürlich gibt es immer wieder Personen, die sich weder um das eine noch um das andere kümmern und trotzdem erstaunlich alt werden, doch das sind eher Ausnahmen.

Orientieren Sie sich also diesbezüglich nicht an der Zigarettenmenge von Helmut Schmidt, dem berühmten Ausspruch “no sports” von Winston Churchill oder dem Alkoholkonsum von Keith Richards, sondern an Vorbildern wie den vielen Hundertjährigen in Okinawa, den zahllosen Prominenten, die trotz Terminstress noch Sportrunden einschieben und den Ernährungswissenschaftlern beziehungsweise Spitzenköchen, die Ihnen gesunde und leckere Mahlzeiten zeigen.

Gemüse, Gemüse, Gemüse – das sollte eine Ihrer wichtigsten Säulen sein. Dazu zwei Portionen Obst täglich. Außerdem ausreichend Kohlehydrate in Form von Brot, Nudeln, Reis und Kartoffeln. Und zu jeder Mahlzeit eine kleine Portion Eiweiß. Das müssen nicht immer Fisch, Fleisch, Käse, Wurst und Eier sein. Hülsenfrüchte und Nüsse beispielsweise enthalten viel Protein – bei Nüssen auf das Fett, also auf die Menge achten! Ballaststoffe bekommen Sie durch das Gemüse gleich dazu.

Die zweite Säule heißt: weniger Fett. Darum greifen Sie öfter zu Hüttenkäse statt zu Camembert, essen Sie ein Steak statt der dicken Grillwurst und geben Sie statt Kaffeesahne Magermilch in den Kaffee. Reduzieren Sie Ihre Sünden – ganz aufgeben müssen Sie sie nicht. Ratschläge, wie “Iss nie Geflügelhaut”, fruchten nicht bei Menschen, die Geflügelhaut so lieben, wie andere ein Stück Torte. Es geht um die allgemeine Balance, am besten gerechnet innerhalb einer Woche. Sie dürfen naschen, Sie dürfen gelegentlich das falsche Fett essen, aber Sie sollten das nicht täglich ausnutzen und schon gar nicht zu jeder Mahlzeit.

Wenn Sie jetzt noch sehr bewusst Ihre Lebensmittel auswählen, sind Sie auf einem hervorragenden Weg: Pflanzliche Öle unterstützen die Körperfunktionen und die Verdauung. Wechseln Sie ab zwischen Oliven-, Sonnenblumen-, Raps- und Distelöl. Gönnen Sie sich ab und zu ein teures, aber hervorragendes Leinöl. Nicht jeder kann außerdem immer alles im Biomarkt einkaufen oder schafft es zum großen Wocheneinkauf auf den Markt. Aber seien Sie wählerisch im Supermarkt und beim Discounter. Wechseln Sie häufig ab, essen Sie Farbe!

Update:
Wenn Sie sich jetzt noch etwa eine halbe Stunde täglich oder insgesamt etwa drei Stunden pro Woche bewegen – das kann auch jeweils ein flotter Spaziergang sein -, sind Sie auf dem besten Wege, gesund und lange zu leben. Oder wie sieht es mit Radfahren aus, oder Schwimmen – jede Bewegung tut ihnen und ihrem Körper gut. So greifen Ernährung und Sport Hand in Hand für eine bessere Gesundheit.